Unterweisung im Elektrohandwerk, EUP und Elektrofachkraft sauber getrennt.
Elektrofachkraft, elektrotechnisch unterwiesene Person, die 5 Sicherheitsregeln, Prüffristen nach DGUV Vorschrift 3 — uVise hält die Fristen im Blick und dokumentiert jede Unterweisung rechtssicher.
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Demo-Stand: 2026-08-22-1005
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Typische Gefährdungen im Elektrohandwerk
Elektrische Gefährdungen sind selten sichtbar — die Unterweisung ist deshalb besonders wichtig.
Stromschlag
Berühren aktiver, unter Spannung stehender Teile — schon geringe Ströme können lebensgefährlich sein.
Lichtbogen
Ein Störlichtbogen bei Kurzschluss erzeugt extreme Hitze in Sekundenbruchteilen — Verbrennungsgefahr auch ohne direkten Kontakt.
Arbeiten unter Spannung
Ohne vollständige Freischaltung steigt das Risiko deutlich — Ausnahme nur mit besonderer Qualifikation und Schutzmaßnahmen.
Beschädigte Betriebsmittel
Defekte Kabel, Stecker oder Gehäuse an ortsveränderlichen Geräten bleiben ohne regelmäßige Prüfung oft unentdeckt.
Elektrofachkraft vs. elektrotechnisch unterwiesene Person
Die Elektrofachkraft (EFK) hat eine elektrotechnische Ausbildung und darf elektrische Anlagen eigenständig beurteilen, prüfen und instand setzen. Die elektrotechnisch unterwiesene Person (EUP) wurde von einer Elektrofachkraft über ihre konkrete Tätigkeit unterwiesen und darf nur einfache, genau festgelegte Arbeiten unter Anleitung ausführen — ohne eigene Gefährdungsbeurteilung. Beide benötigen eine dokumentierte Unterweisung, die typischerweise umfasst:
- Unterweisung der Elektrofachkraft (EFK) zu neuen Anlagen, Normen und Arbeitsverfahren
- Unterweisung der elektrotechnisch unterwiesenen Person (EUP) auf ihre konkrete, festgelegte Tätigkeit
- Die 5 Sicherheitsregeln vor Arbeiten an elektrischen Anlagen
- Prüfpflichten für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3
- Verhalten bei Störlichtbogen und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Stromunfällen
Rechtliche Grundlage der jährlichen Unterweisungspflicht ist § 4 DGUV Vorschrift 1 — Details dazu in unserem Ratgeber DGUV Vorschrift 1: Unterweisungspflicht einfach erklärt. Je nach Tätigkeitsschwerpunkt ist meist die BG ETEM oder eine andere Berufsgenossenschaft zuständig.
Die 5 Sicherheitsregeln
- Freischalten — die Anlage spannungsfrei schalten.
- Gegen Wiedereinschalten sichern — z. B. durch Verriegelung oder Warnschild.
- Spannungsfreiheit feststellen — mit einem geeigneten Prüfgerät.
- Erden und kurzschließen — insbesondere bei höheren Spannungsebenen.
- Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.
Diese Reihenfolge ist beim Ausschalten einzuhalten und in umgekehrter Reihenfolge beim Wiedereinschalten. Sie ist fester Bestandteil jeder Unterweisung im Elektrohandwerk und sollte regelmäßig praktisch geübt werden — mehr zum allgemeinen Ablauf einer Unterweisung in unserem Ratgeber Sicherheitsunterweisung: Pflicht, Inhalte und Ablauf.
Wie uVise im Elektrohandwerk hilft
uVise erinnert automatisch an die jährliche Unterweisung von Elektrofachkräften und EUP, sammelt die Unterschrift rechtssicher mit Zeitstempel und legt den Nachweis unveränderbar im Archiv ab — startklar für die nächste Kontrolle. Auch bei gemischten Teams: uVise übersetzt und liest jede Unterweisung zusätzlich in 41 Sprachen vor, mehr dazu unter Unterweisung mehrsprachig.
7 Tage kostenlos testenHäufige Fragen
Zur Unterweisung im Elektrohandwerk.
Die Elektrofachkraft (EFK) hat eine elektrotechnische Ausbildung und darf elektrische Anlagen eigenständig beurteilen, prüfen und instand setzen. Die elektrotechnisch unterwiesene Person (EUP) wurde von einer Elektrofachkraft über ihre konkrete Tätigkeit unterwiesen und darf nur einfache, genau festgelegte Arbeiten unter Anleitung ausführen — keine eigenständige Beurteilung von Gefahren.
Ja. Wie jede Unterweisung nach § 4 DGUV Vorschrift 1 muss auch die Unterweisung zur elektrotechnisch unterwiesenen Person mindestens einmal jährlich wiederholt werden, zusätzlich bei neuen Tätigkeiten oder Arbeitsmitteln.
Freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen sowie benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken. Sie gelten bei Arbeiten an elektrischen Anlagen als Grundvoraussetzung für sicheres Arbeiten.
Nach DGUV Vorschrift 3 richtet sich die Prüffrist nach der Fehlerquote vorheriger Prüfungen und den Einsatzbedingungen — auf Baustellen üblicherweise häufiger als im Büro. Der Prüfer legt die konkrete Frist im Betrieb fest.
Unterweisungen im Elektrohandwerk, sauber dokumentiert
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