Unterweisung in der Pflege, verständlich für internationale Teams.
Biostoffe, Rückenbelastung, Hautschutz — und ein hoher Anteil internationaler Pflegekräfte. uVise übernimmt Fristen, Nachweise und die verständliche Vermittlung in 41 Sprachen.
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Typische Gefährdungen in der Pflege
Welche Gefährdungen konkret relevant sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung der jeweiligen Einrichtung — häufig wiederkehrend sind:
Biostoffe & Infektionsgefahr
Kontakt mit Krankheitserregern durch Patienten, Körperflüssigkeiten oder kontaminierte Flächen.
Nadelstichverletzungen
Verletzungen durch spitze und scharfe Instrumente bergen ein reales Infektionsrisiko.
Rückenbelastung
Heben und Umlagern von Patienten belastet die Wirbelsäule dauerhaft, wenn rückenschonende Techniken fehlen.
Haut- & Desinfektionsmittel
Häufiges Desinfizieren und Händewaschen kann die Haut schädigen — Desinfektionsmittel gelten arbeitsschutzrechtlich als Gefahrstoffe.
Gewalt & Übergriffe
Aggressives Verhalten von Patienten oder Bewohnern, etwa bei Demenz oder in Ausnahmesituationen.
Welche Unterweisungen in der Pflege nötig sind
- Unterweisung nach Biostoffverordnung (§ 14 BioStoffV) vor Aufnahme der Tätigkeit und mindestens jährlich
- Hautschutzplan und Unterweisung zum richtigen Hautschutz bei häufigem Desinfizieren
- Rückenschonendes Arbeiten beim Heben und Umlagern von Patienten
- Verhalten bei Nadelstichverletzungen und Sofortmaßnahmen
- Umgang mit aggressivem Verhalten und Deeskalationsgrundlagen
Rechtliche Grundlage für den Umgang mit Krankheitserregern ist die § 14 Biostoffverordnung (BioStoffV), zusätzlich zur allgemeinen Unterweisungspflicht nach § 12 ArbSchG und § 4 DGUV Vorschrift 1 — mehr dazu in unserem Ratgeber DGUV Vorschrift 1: Unterweisungspflicht einfach erklärt. Desinfektionsmittel gelten arbeitsschutzrechtlich als Gefahrstoffe, mehr dazu in Gefahrstoffunterweisung: Pflicht, Betriebsanweisung, Ablauf. Zuständig für die meisten Pflegeeinrichtungen ist die BGW.
Pflegeteams sind international besetzt
Viele Pflegeeinrichtungen beschäftigen internationale Pflegekräfte — gerade bei Themen wie Hygiene, Biostoffen und Notfallverhalten muss die Unterweisung tatsächlich verstanden werden, nicht nur unterschrieben.
uVise übersetzt und liest jede Unterweisung automatisch in 41 Sprachen vor — mehr dazu in Unterweisung mehrsprachig.
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Wie uVise in der Pflege hilft
uVise erinnert automatisch an fällige Unterweisungen nach BioStoffV und DGUV Vorschrift 1, sammelt die Unterschrift jeder Pflegekraft rechtssicher mit Zeitstempel — direkt auf dem eigenen Smartphone — und legt den Nachweis unveränderbar im Archiv ab.
7 Tage kostenlos testenHäufige Fragen
Zur Unterweisung in Pflegediensten und -einrichtungen.
Ja. § 14 Biostoffverordnung (BioStoffV) verpflichtet Arbeitgeber, Beschäftigte, die mit biologischen Arbeitsstoffen — also auch mit Krankheitserregern durch Patientenkontakt — in Berührung kommen können, vor Aufnahme der Tätigkeit und danach mindestens jährlich zu unterweisen.
Mindestens einmal jährlich, zusätzlich anlassbezogen bei Neueinstellung, neuen Tätigkeiten oder nach einem Vorfall wie einer Nadelstichverletzung. Für Biostoffe gilt zusätzlich die Pflicht, vor der erstmaligen Tätigkeit zu unterweisen.
In der Regel die BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Sie stellt auch branchenspezifische Informationen zu Rückenschutz, Hautschutz und Biostoffen bereit.
Indem die Unterweisung in einer für die jeweilige Pflegekraft verständlichen Sprache erfolgt. uVise übersetzt und liest jede Unterweisung automatisch in 41 Sprachen vor — wichtig, da viele Pflegeteams international besetzt sind.
Unterweisungen, die in der Pflege wirklich ankommen
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7 Tage kostenlos testenMehr zur Unterweisungspflicht in unserem Ratgeber Wie oft muss unterwiesen werden?. Zurück zur uVise-Startseite.